als Leistungskursfach
Aufgabe IV
| 1 | Aspartam hat eine zweihundertmal stärkere Süßkraft als Saccharose und ist mittlerweile ein häufig verwendeter Süßstoff. Die Analyse von Aspartam zeigt, dass die Süßstofftnoleküle aus Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Stickstoff- und Sauerstoffatomen aufgebaut sind. |
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| 1.1 | Beschreiben Sie die Durchführung der Verbrennungsanalyse zur quantitativen Bestimmung von Kohlenstoff und Wasserstoff! |
4 BE | |||||||||||||
| 1.2 | Die Analyse von Aspartam ergab folgende Werte: Aus 0,2202 g der Substanz entstanden 0,1222 g Wasser und 0,4607 g Kohlenstoffdioxid; aus 0,3105 g der Substanz erhielt man 0,0295 g Stickstoff. Die Molekülmasse von Aspartam beträgt 294 u. Berechnen Sie die Summenformel dieser Verbindung! |
6 BE | |||||||||||||
| 1.3 | Als Zuckeraustauschstoff mit ebenso großer Süßkraft wie Saccharose wird beispielsweise in zahnschonenden Kaugummis Xylit verwendet. Dieser Stoff kann von den Plaque-Bakterien der Mundflora nicht abgebaut werden. Xylit ist ein fünfwertiger Alkohol und kann aus Xylose, einer im Holz weit verbreiteten Pentose, hergestellt werden.
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| 1.3.1 | Geben Sie eine Möglichkeit an, wie aus Xylose Xylit hergestellt werden kann, und formulieren Sie Xylit in der Fischerprojektion! | 4 BE | |||||||||||||
| 1.3.2 | Erläutern Sie, ob Xylit optisch aktiv ist! | 2 BE | |||||||||||||
| 2 | Amygdalin ist ein in bitteren Mandeln vorkommendes Glykosid. Es besteht aus dem Disaccharidbaustein Gentiobiose, bei dem zwei D-Glucosemoleküle ß-1,6-glykosidisch verknüpft sind, und dem kohlenhydratfreien Anteil Mandelsäurenitril, welches mit dem Gentiobiosebaustein ß-glykosidisch verknüpft ist.
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| 2.1 | Zeichnen Sie die Strukturformel des Amygdalins! | 2 BE | |||||||||||||
| 2.2 | Mit folgenden Lösungen wird die Fehlingsche Probe durchgeführt:
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| 2.2.1 | Begründen Sie, welche Ergebnisse bei den vier Fehlingproben zu erwarten sind! | 4 BE | |||||||||||||
| 2.2.2 | Formulieren Sie die Redoxgleichung für eine positive Fehlingprobe! | 3 BE | |||||||||||||
| 2.3 | Mandelsäurenitril kann aus Benzaldehyd (C6H5-CHO) und Blausäure (HCN) hergestellt werden. | ||||||||||||||
| 2.3.1 | Legen Sie unter Mitverwendung einer Strukturformelgleichung dar, welcher Reaktionstyp vorliegt! | 3 BE | |||||||||||||
| 2.3.2 | Eine weitere Reaktion von Aldehyden ist die Aldoladdition. Erläutern Sie, warum eine Aldoladdition bei Benzaldehyd nicht möglich ist! |
2 BE | |||||||||||||
| 3 | Die folgende Abbildung (Querformat) zeigt die Absorptionsspektren von drei Farbstofflösungen. Von links nach rechts: 4-Nitrophenolat, Methylorange in saurem Milieu und Bromkresolgrün in alkalischem Milieu. |
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| 3.1.1 | Erörtern Sie anhand der gegebenen Farbstoffbeispiele den Zusammenhang zwischen Molekülstruktur und Lage der Absorptionsmaxima |
4 BE | |||||||||||||
| 3.1.2 | Beschreiben Sie die Auswirkung auf die Lage des Absorptionsmaximums Begründen Sie Ihre Aussage! |
4 BE | |||||||||||||
| 3.2 | Die Verbindung 4-Nitrophenol kann ein Ausgangsstoff zur Synthese von Azofarbstoffen sein. | ||||||||||||||
| 3.2.1 | Formulieren Sie, ausgehend von Phenol, den Mechanismus für die Bildung von 4-Nitrophenol mit Strukturformelgleichungen! | 4 BE | |||||||||||||
| 3.2.2 | Bei der Synthese können drei isomere Nitrophenole entstehen, von denen zwei in erheblich größerem Umfang gebildet werden als das dritte. Begründen Sie diesen Sachverhalt unter Mitverwendung mesomerer Grenzstrukturformeln! |
4 BE | |||||||||||||
| 3.3 | Methylorange, dessen Formel oben abgebildet ist, wird aus N,N-Dimethylanilin und Sulfanilsäure synthetisiert. Stellen Sie die Synthese mit Strukturformelgleichungen in Einzelschritten dar! |
4 BE | |||||||||||||
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