als Leistungskursfach
Aufgabe III
| 1 |
In manchen Fällen sind maßanalytische Bestimmungen mit Kaliumpermanganat nicht wie üblich in saurer, sondern in alkalischer Lösung durchzuführen, obwohl der Endpunkt der Titration relativ schwer zu erkennen ist. Ein Beispiel hierfür ist die quantitative Erfassung von Mangan in technischen Eisensorten nach Volhard-Wolff: Bei einer derartigen Analyse werden 3,0 g manganhaltiges Roheisen eingewogen. Das Volumen der erhaltenen Lösung beträgt l ,0 Liter. |
8 BE | ||||||||||
| 2 |
Assimilation und Dissimilation sind gegenläufige Stoffwechselprozesse. |
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| 2.1 |
Eine Algensuspension wird zunächst unter idealen Bedingungen kultiviert und der Versuchsansatz anschließend schlagartig verdunkelt |
8 BE | ||||||||||
| 2.2 |
Die in der Photosynthese aufgebaute Glucose kann im Stoffwechsel auf unterschiedlichen Wegen zur Energiefreisetzung herangezogen werden.
Laufen die Reaktionen l und 2 in lebenden Organismen ab, so wird ein Teil der Freien Enthalpie in Form von ATP gebunden. Berechnen Sie für beide Reaktionen die Änderung der Freien Standardenthalpie |
7 BE | ||||||||||
| 2.3 |
In den Zellen der Leber wird Ethanol mit Hilfe des Enzyms Alkoholdehydrogenase zu einem Aldehyd oxidiert. Zur Bestimmung der Aktivität dieses Enzyms kann ein fotometrisches Verfahren verwendet werden, das auf dem in Abbildung l dargestellten Absorptionsverhalten von NAD+ und NADH/H+ beruht. In Abbildung 2 sind die Messergebnisse einer derartigen Versuchsreihe zur Bestimmung der Enzymaktivität dargestellt.
Stellen Sie die genannte Reaktion mit einer Strukturformelgleichung dar! Für Cofaktoren ist die übliche Kurzschreibweise zu verwenden. |
6 BE | ||||||||||
| 3 |
Das Dipeptid mit der Sequenz Gly-Ala (Gly = Glycin, Aminoethansäure; Ala = Alanin, 2-Aminopropansäure) soll mit der Aminosäure Valin (Val = 2-Amino-3-methylbutansäure) zum Tripeptid mit der Sequenz Val-Gly-Ala verknüpft werden. |
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| 3.1 |
Zeichnen Sie die Strukturformel des entstehenden Tripeptids und erörtern Sie unter Mitverwendung von Grenzstrukturformeln, weshalb die Verknüpfung der Carboxygruppe des Valins bevorzugt mit dem endständigen Stickstoffatom des Dipeptids und nicht mit dem Stickstoffatom der Peptidbindung erfolgt! |
6 BE | ||||||||||
| 3.2 |
In einem Experiment wird vollständig protoniertes Lysin (2,6-Diaminohexansäure; IEP 9,8) und in einem weiteren Experiment vollständig protoniertes Glycin durch stetes Zutropfen von Natronlauge titriert. Der Verlauf der Titrationen ist in folgenden Diagrammen dargestellt.
Abb. 3: Titrationskurven zweier Aminosäuren |
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| 3.2.1 |
Begründen Sie aus der Struktur des Lysinmoleküls, weshalb sich die beiden Aminogruppen des Moleküls in ihrer Basenstärke unterscheiden! |
3 BE | ||||||||||
| 3.2.2 | Formulieren Sie für jede der beiden Aminosäuren eine Strukturformelgleichung für den Gesamtverlauf der Titration! Einzelgleichungen sind nicht verlangt. | 4 BE | ||||||||||
| 3.2.3 | Eysin zeigt in mehreren pH-Bereichen eine ausgeprägte Pufferwirkung. Leiten Sie diese pH-Bereiche aus der Titrationskurve ab und erläutern Sie die Pufferwirkung anhand von Strukturformelgleichungen! |
8 BE | ||||||||||
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