| |
1.1 |
A = Anzahl der
Nukelonen A(Pa) = A(Pb) + 6 . 4
A(Pa) = 207 + 24
A(Pa) = 231
gesuchtes Isotop: 23191Pa
|
| |
|
| |
1.2.1 |
Z = Anzahl der Protonen, N = Anzahl
der Neutronen, A = Anzahl der Nukelonen Berechnung
des Massendefekts m:
m = Z .
mp + N . mn - mPu
m = Z .
mp + (Z-A) . mn - mPu
m =
94 . 1,007276u + 145 . 1,008665u -
239,00126u
m =
1,93911u
Berechnung der mittleren Kernbindungsenergie
pro Nukleon E/A:
E = m .
c2
E = m .
931,5 MeV/u
E =
1806,28 MeV
E / A =
1806,28 MeV : 239
E / A =
7,56 MeV
|
| |
|
| |
1.2.2 |
Die Spaltung schwerer Kerne als
auch die Verschmelzung sehr leichter Kerne liefert weil:
- kleine und schwere Kerne eine geringere mittlere
Kernbindungsenergie pro Nukleon besitzen, d.h.
zerlegt man auf hypothetischem Weg solche Kerne
in die einzelnen Nukleonen, so wird dazu relativ
wenig Energie benötigt.
- baut man nun aus diesen Nukleonen mittelschwere
Kerne auf, so wird wegen der größeren mittleren
Kernbindungsenergie pro Nukleon insgesamt mehr
Energie frei, als der Schritt a) benötigt.
|
| |
|
| |
2.1.1 |
Nucleophile Addition:

nucleophiler Angriff des Wassermoleküls auf das positiv
polarisierte C-Atom der Carbonylgruppe, nach der Addition
des Nucleophils: Stabilisierung durch Protonenwanderung.
|
| |
|
| |
2.1.2 |
Ansäuerung
| - bei Wasser: |
Protonierung der Carbonylgruppe
positiv geladenes Carbonyl-C-Atom, das den
nucleophilen Angriff erleichtert. |
| - bei Ammoniak: |
Das NH3-Molekül wird protoniert
Ammoniumion (Kation!), welches nicht mehr als
Nucleophil angreifen kann. Keine Addition des
Ammoniumions.
|
|
| |
|
| |
2.1.3 |
Geschwindigkeit der
Additionsreaktion:

Aceton:
2 Methylgruppen 2 +I-Effekte, die die positive Polarisierung
des Carbonyl-C-Atoms verringern dadurch wird der nucleophile
Angriff erschwert.Ethanal:
1 Methylgruppe, die die positive Polariiserung des
Carbonyl-C-Atoms weniger stark verringert als beim
Aceton.
Trichlorethanal:
3 Chloratome 3 -I-Effekte, die die positive Polarisierung
des Carbonyl-C-Atoms erhöhen Erleichterung des nucleophilen
Angriffs.
|
| |
|
| |
2.2 |

|
| |
|
| |
2.3 |

|
| |
|
| |
3.1 |
Prinzip der
Papierchromatographie (Verteilungs-Chromatographie)
Bei der Papierchromatographie handelt
es sich um eine Flüssig-Flüssig-Chromatographie. Das im
Cellulosegeflecht des Papiers verankerte Wasser
(Hydrathüllen der Cellulosefasern) bildet die
stationäre Phase, das aufsteigende Laufmittel ist die
mobile Phase. Als Laufmittel verwendet man ein
Lösungsmittel oder -gemisch, das mit der stationären
Phase (hier Wasser) schlecht oder nicht mischbar ist,
hier also ein eher unpolares Lösungsmittel, in dem sich
aber die Testsubstanzen lösen müssen.Der Verteilungskoeffizient K ist definiert als:
K ist abhängig von der Art des
gelösten Saccharids und der Art der Phasen, also von der
Löslichkeit der Saccharide in den beiden Phasen.
Bedingt durch die herrschenden
Kapillarkräfte wandert die mobile Phase (Laufmittel und
darin gelöste Saccharide) hoch und bewegt sich dabei
über die stationäre Phase. Entsprechend dem
Verteilungskoeffizienten verteilen sich verschiedene
Saccharide zwischen der mobilen und der stationären
Phase unterschiedlich. Diese Verteilungen in den beiden
Lösungsmitteln finden sehr häufig an jeder
Cellulosefaser statt (Gleichgewicht zwischen stationärer
und mobiler Phase stellt sich an jedem Ort ständig neu
ein). Je besser sich ein Stoff des zu trennenden
Gemisches in der mobilen Phase löst, desto schneller
wird er mit dieser transportiert.
Je nach Saccharid wandern diese unterschiedliche
schnell und werden deshalb verschieden weit
transportiert.
Je mehr sich die Saccharide in ihren
Verteilungskoeffizienten unterscheiden, desto besser
werden diese aufgetrennt.
|
| |
|
| |
3.2 |
Glucose und Maltose
können mit der Silberspiegelprobe sichtbar gemacht
werden. Ihre cyclischen Halbacetalformen stehen mit der
jeweiligen oxidierbaren offenkettigen Form (Aldehyd- oder
al-Form) im Gleichgewicht. Die al-Form reduziert
Silber(I)-ionen zu elementarem Silber, das sich schwarz
abscheidet. 
|
| |
|
| |
3.3 |

|
| |
|
| |
3.4 |
Co-Chromatographie:
Chromatographie, bei der die Probe und die vermuteten
Reinstoffe nebeneinander auf der Startlinie aufgetragen
werden.
Vorteil: es müssen keine Standardbedingungen eingehalten
werden, es herrschen gleiche Bedingungen für Probe und
Reinstoffe
identische Stoffe wandern gleich weit.
|
| |
|
| |
4.1 |
reine Phasen:
- Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den
Wassermolekülen,
- Van-der-Waals-Kräfte zwischen den Fettmolekülen.
Mischung
ist energetisch ungünstig, da sich zwischen den Wasser-
und Fettmolekülen keine Wasserstoffbrückenbindungen
ausbilden.Emulsion:
Amphiphile Seifenanionen sind grenzflächenaktiv. Beim
Schütteln bilden sich Micellen aus (Fetttröpfchen, in
die der lipophile Teil der Seifenanionen ragt, der
hydrophile Teil der Seifenanionen befindet sich
außerhalb der Fetttröpfchen), die sich abstoßen.
|
| |
|
| |
4.2 |
Durch Zugabe von
Natronlauge werden die Esterbindungen in den
Fettmolekülen gespalten.
Hoher Verbrauch von NaOH viele Esterbindungen, die
gespalten werden viele Fettmoleküle vorhanden Fettmoleküle
besitzen kurzkettige Fettsäurereste.
|
| ©
abiturloesungen.de, Dr. Gabriel Hetz, 2001 |